Das E-Auto – nur eine Strategie der Autoindustrie?

Das Elektroauto wird zur Zeit als ökologische Lösung für den motorisierten Individualverkehr präsentiert. Doch dem ist nicht so. In dem Bemühen, dem Elektroauto weitere Verbreitung zu verschaffen, kommt es zu einer unheiligen Allianz zweier Partner, die sonst als Kontrahenten auftreten:

a) Öko-Aktivisten von „Friday for Future“ bis Grüne

b) Automobilindustrie und ihre Lobby.

Das E-Auto bietet strategische Vorteile:

  • Die Autoindustrie verkauft Verbrenner plus E-Autos, was ein neues Geschäftsfeld erschließt.
  • Die Autofahrer können ohne schlechtes Gewissen durch die Gegend brausen.
  • Die Politiker klopfen sich gegenseitig auf die Schultern: Wir haben die ökologische Verkehrswende geschafft.
  • Die Elektroautobefürworter unter den Ökologen sehen sich am Ziel.

Nur ist dem Klima ist nicht geholfen. Die Autos blasen weiterhin enorme Mengen an CO2 in die Atmosphäre, jetzt nicht mehr mit den Auspuff, sondern durch oft weit entfernte Kraftwerksschornsteine. Man verschweigt das aber gern.

„Wenn der gesamte Verkehrssektor elektrifiziert wird, brauchen wir die doppelte Menge an Strom. Dazu müssen wir die Kapazitäten von Wind-, Solar- und Atomkraftwerken erhöhen“. (Elon Musk, Die Welt, 1.12.2020). Dass auf absehbare Zeit die E-Autos mit Gas- und Kohlstrom laufen werden, erwähnt er nicht.

Völlig absurd ist die Tatsache, dass Tesla durch seine angeblich emissionsfreien Elektroautos Abgasrechte verkaufen und Millionen € verdienen kann.

Ein Blick auf die Website der www.iaa.de zeigt, wohin die Reise gehen soll: Die E-Auto-Stars 2021 sind völlig überdimensionierte Elektro-Monster. Die Autokonzerne machen auch nach dem Dieselskandal mit Schummeln- und Betrügen weiter.

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